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VR-Simulator Feel Three pulverisiert Kickstarter-Ziel

© Feel Three

Der Virtual Reality-Bewegungssimulator Feel Three hat auf Kickstarter ein beeindruckendes Finanzierungsziel erreicht. Was verspricht der britische Hersteller?

Vom Handschuh über Ganzkörperanzüge bis hin zu Sexpuppen: Haptisches Feedback birgt das Potenzial, Virtual Reality in seiner Immersion noch einmal massiv zu steigern. Der britische Hersteller Feel Three weiß das und hat auf Kickstarter einen vielversprechenden Bewegungssimulator gleichen Namens finanzieren lassen.

VR-Bewegungssimulation in 3DoF

Feel Three ist ein großer, halbkugelförmiger Sitz, der den Nutzer in 3DoF (Three Degrees of Freedom) durchrüttelt und somit passend zum Geschehen in der virtuellen Realität etwa Fliehkräfte spüren lässt.

Durch sogenannte omnidirektionale Räder kann das Gerät in jeweils 100 Grad seitlich und vorwärts kippen, ohne dabei besonders laut oder stromfressend zu sein. Für die Rotation um die Vertikalachse stehen sogar über 3.600 Grad zur Verfügung. Zusätzliches Feedback liefert ein eingebautes Vibrationssystem.

Und beim Gefühl soll es nicht bleiben: Ebenfalls verspricht das Gerät nämlich eine Reduktion von Motion Sickness, weil Feel Three eben auch entsprechende Bewegungen zum VR-Bild liefern soll. Allerdings hat das System auch so seine Probleme, wie der Hersteller ganz transparent angibt.

Damit der Nutzer nämlich im virtuellen Raum auch trotz ruckartiger Kopfbewegungen noch geradeaus schauen kann, muss Feel Three die Bewegungserfassung der VR-Brille unterbinden. Dafür gibt es verschiedene Maßnahmen, die allesamt offenbar noch nicht mit der Oculus Rift kompatibel sind. Der Hersteller will aber bereits an einer Lösung arbeiten.

Kickstarter-Ziel mühelos übertroffen

Mit seinem Gerät hat Feel Three auf Kickstarter offene Türen eingerannt: Das ursprüngliche Finanzierungsziel von 50.000 Pfund (circa 57.000 Euro) wurde mit 181.440 Pfund (206.000 Euro) weit übertroffen. Der Feel Three-Gründer Mark Towner äußert sich wie folgt über das große Potenzial haptischen Feedbacks und seines Simulators im Speziellen:

[…] VR hat uns den Blick in neue Welten ermöglicht. Es fühlt sich aber nicht an, als seid ihr wirklich da, bis ihr euer Flugzeug wackeln […] spürt. Fliegen und Autorennen sind nur der Anfang, denn schon bald könnt ihr das reguläre Cockpit gegen andere Erfahrungen austauschen, darunter Motorradrennen, Paragliding und selbst Flugbesen.

Flexibilität olé: Die Controller an den Armlehnen von Feel Three sollen sich mühelos austauschen lassen. © Feel Three

Flexibilität olé: Die Controller an den Armlehnen von Feel Three sollen sich mühelos austauschen lassen. © Feel Three

Wer Feel Three am eigenen Leib erfahren will, konnte im Rahmen der Kampagne mindestens 1.500 Pfund für den „Super Early Bird Standard Simulator“ hinlegen. Für 400 Pfund gab es schon einmal den eigentlichen Sitz inklusive Vibrationssystem, allerdings ohne Bewegungssimulation. Feel Three soll voraussichtlich im März 2019 an Kickstarter-Backer ausgeliefert werden.

Es ist nicht der erste, erfolgreich über Crowdfunding finanzierte Bewegungssimulator: Schon zu Beginn dieses Jahres hatte etwa der deutlich kleinere Rotationsstuhl Yaw VR auf sich aufmerksam gemacht.

Was haltet ihr von Bewegungssimulatoren à la Feel Three? Würdet ihr dem Gerät eine Chance geben? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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