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Von iRacing bis Trackmania: Die besten Rennspiele für Virtual Reality

Von iRacing bis Trackmania: Die besten Rennspiele für Virtual Reality

In diesem Artikel präsentieren wir euch unsere Topliste der besten VR-Rennspiele. Ob Playstation VR, Oculus Rift, HTC Vive, Google Daydream oder Samsung Gear VR, hier ist für jeden Virtual Reality-Piloten mit Benzin im Blut etwas dabei – vom futuristischen Arcade-Racer bis zur realistischen Rennsimulation.

Rennspiele sind wie geschaffen für Virtual Reality: Kaum ist das VR-Headset aufgesetzt, fühlt sich der heimische Sessel wie ein Rennsitz an und der Controller wird zum Lenkrad – oder wir nutzen eines wie das Logitech G29. Diese einfache Simulation einer Cockpit-Situation macht dieses Genre so ideal für das Medium.

Ob am Steuer eines Sportwagens, Rallye-Autos oder futuristischen Renngleiters – erst in VR entfalten Rennspiele ihr volles immersives Potential. Deshalb präsentieren wir euch hier eine Liste der 10 besten VR-Rennspiele von der Simulation bis zum Arcade-Racer, die wir in Zukunft regelmäßig aktualisieren werden.

Letzte Aktualisierung: 14.05.2018 durch Oliver Schmiedchen

DiRT Rally

VR-Brillen: Playstation VR, Oculus Rift
Unser Test: DiRT Rally

DiRT Rally bietet ein packendes, authentisches Offroad-Vergnügen. Durch die physikalisch korrekten Simulation jeder einzelnen Unebenheit des Straßenbelags erreicht die Rallye-Simulation einen bisher unerreichten Grad an Realismus. 46 Fahrzeuge aus über 40 Jahren Rennsport stehen im umfangreichen Karriere-Modus sowie im Multiplayer-Modus für adrenalingeladene Rennen auf unbefestigten Straßen für euch bereit.

Neben der Möglichkeit, sämtliche Rallyeautos, Rallyecross-Fahrzeuge und Bergrennwagen in VR zu fahren, bietet der VR-Modus von DiRT Rally einen kooperativen Zweispieler-Beifahrermodus. Daneben gibt es noch zahlreiche Komfort-Features für alle, denen beim wilden Ritt auf den PS-Monstern ein wenig mulmig wird. Besonders turbulente Etappen sind beispielsweise mit Warnhinweisen versehen.

Project Cars 2

VR-Brillen: HTC Vive, Oculus Rift
Unser Test: Project Cars 2

Project Cars 2 bietet alles, was das Rennfahrerherz begehrt: 60 Strecken mit mehr als 130 Varianten, rund 180 Autos aus bekannten Rennserien (z.B. GT3, DTM & IndyCar), Straßen-, Kart- und Ausdauerrennen, einen Karriere-Modus, einen Online-Modus sowie zahlreiche Fahrhilfen und Einstellmöglichkeiten. Selbst das 24-Stunden-Rennen von Le Mans lässt sich in Project Cars 2 nachstellen.

Gegenüber dem Vorgänger wurde die Fahrphysik deutlich verbessert. Mit kalten Reifen schlingert ihr etwa um die Rennstrecke, während aufgewärmte Pneus auf dem Asphalt kleben. Lenk- und Bremsassistenten sowie Fahrhilfen wie ABS und ESP erleichtern Anfängern den Einstieg in die Rennsimulation.

iRacing

VR-Brillen: HTC Vive, Oculus Rift
Unser Test: iRacing (VR)

Ein 10 Jahre altes Rennspiel mit nachträglich hinzugefügtem VR-Modus – kann das gutgehen? Ja, es kann. Das Browserinterface, das sich standardmäßig nicht in VR bedienen lässt, ist Anfangs durchaus gewöhnungsbedürftig und für VR-Brillen-Nutzer sicher nicht ideal, aber unter der unscheinbaren Oberfläche versteckt sich eine wahre Rennsimulations-Perle.

Rennen gegen KI-Gegner bekommen wir hier nicht geboten, denn iRacing ist ein reines Mehrspieler-Rennspiel. Einige clevere Spielmechaniken sorgen für extrem faire Online-Rennen, umfangreiche Tuning-Optionen samt von McLaren entwickelter Telemetrie-Analysesoftware lassen auch Mechanikerherzen höher schlagen. Noch dazu ist das Fahrgefühl (allerdings nur mit Lenkrad) fantastisch, der Sound brachial und die Grafik verdammt gut. Simulationsfreunde kommen an diesem Titel, der mit seinem Abo- und DLC-Finanzierungsmodell leider recht teuer ist, nicht vorbei.

Assetto Corsa

VR-Brillen: HTC Vive, Oculus Rift

Und noch mehr Futter für Simracer: Assetto Corsa ist ebenfalls ein etwas älterer Titel (Release 2014), dem die Entwickler im Nachhinein einen VR-Modus für Oculus Rift und HTC Vive spendiert haben. Ähnlich wie bei iRacing kann sich hier, von kleinen Abstrichen bei der Bedienung, das Resultat definitiv sehen lassen – und anders als in iRacing oder Project CARS 2 dürfen wir uns hier hinter das Steuer der Le Mans-Ikone Mazda 787b klemmen.

Eine tolle visuelle Präsentation sowie eine Fahrphysik, die innerhalb der Simracer-Community nicht selten hochgelobt wird, sind einige der Stärken des Spiels von Kunos Simulazioni. Ein Feature, das die Rennsimulation von der Konkurrenz abhebt, ist der eingebaute Mod-Support. Über diesen versorgen kreative Fans das Spiel mit einem unendlichen Strom an neuen Autos und Strecken.

Driveclub VR

VR-Brillen: Playstation VR
Unser Test: Driveclub VR

Driveclub VR ist eine gelungene Umsetzung des PS4-Exklusivtitels in die virtuelle Realität. Auf über 100 Kursen lasst ihr die Motoren aufheulen und liefert euch adrenalingeladene Rennen. Dazu stehen euch 80 Rennautos bekannter Marken zur Auswahl, deren Gaspedal ihr komplett durchtreten könnt.

Da Driveclub VR nahezu perfekt für Virtual Reality angepasst wurde, habt ihr wirklich das Gefühl, im Auto zu sitzen. Im Vergleich zur regulären Version lassen sich Geschwindigkeit, Abstände und Bremswege in VR deutlich besser einschätzen. Neben dem Singleplayer-Modus bietet Driveclub VR auch tollen Mehrspieler-Rennen.

Thumper

VR-Brillen: Playstation VR, HTC Vive, Oculus Rift
Unser Test: Thumper

In Thumper braust ihr als verchromter Weltraumkäfer über neonbunte Kurse und weicht tödlichen Fallen und heimtückischen Hindernissen aus. Während die Umgebung immer wirrere Formen annimmt, steigt mit der Geschwindigkeit des Käfers gleichzeitig auch euer Adrenalin. Irgendwann bewegt ihr euch nur noch in Trance zu einem Soundtrack aus verzerrten Bassgitarren und psychedelischem Techno.

Der Streckenverlauf beeinflusst dabei den Soundtrack: Nicht nur Kurven werden mit Veränderungen in der Tonhöhe angedeutet, sondern auch Objekte und Hindernisse. Jeder der ingesamt zehn Level wartet zudem mit einem bockschweren Bosskampf auf. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich im New-Game-Plus-Modus versuchen. Diesen Fiebertraum sollte sich kein VR-Spieler entgehen lassen.

Trackmania Turbo

VR-Brillen: Playstation VR, HTC Vive, Oculus Rift
Unser Test: Trackmania Turbo

Das kostenlose VR-Update erweitert Trackmania Turbo um 40 brandneue Strecken, die speziell für VR entwickelt wurden. Wie im Hauptspiel erwarten euch jede Menge Loopings und Rampen, die zu haarsträubenden, spektakulären Stunts einladen. Nur wer den Streckenverlauf bis ins kleinste Detail verinnerlicht, hat eine Chance auf die Bestzeit.

Während im Singleplayer-Modus eure Bestzeit mit Medaillen in Gold, Silber oder Bronze bewertet wird, reiht ihr euch im Multiplayer-Modus in Bestenlisten ein. Mit dem zugänglichen Streckeneditor könnt ihr zudem eigene Kurse erstellen, was den Wiederspielwert enorm steigert. Leider könnt ihr diese – ebenso wie die restlichen 200 Strecken des Hauptspiels – nicht in echtem VR befahren, sondern müsst in diesem Fall mit einem Kino-Modus vorliebnehmen.

Need for Speed No Limits VR

VR-Brillen: Google Daydream
Unser Test: Need for Speed No Limits VR

In Need for Speed No Limits VR liefert ihr euch illegale Autorennen in der fiktiven Stadt Blackridge. Bevor ihr über die 12 verschiedenen Rennstrecken donnert, wählt ihr einen von 30 Sportwagen, darunter ein Ferrari F40, ein Lamborghini Aventador sowie ein Porsche 911. Gesteuert werden diese aus der Cockpit-Perspektive. Als Lenkrad fungiert die Fernbedienung eurer Google Daydream, die ihr in die gewünschte Fahrtrichtung haltet.

Typisch für die Serie verdient ihr euch durch Siege Respekt in der Underground-Community und schaltet so nach und nach neue Fahrzeuge frei. Vor jedem der ingesamt 60 Events könnt ihr natürlich euer Auto tunen, allerdings nur temporär für dieses eine Event. Zudem beschränkt sich das Tuning auf die Leistung eurer Fahrzeuge.

Redout: Enhanced Edition

VR-Brillen: HTC ViveOculus Rift
Unser Test: Redout: Enhanced Edition

Redout versteht sich als geistiger Nachfolger zu futuristischen Rennspielen wie F-Zero und WipEout. Mit ultraschnellen 1000km/h brettert ihr über verwinkelte Rennstecken mit Loopings und Abschnitten, auf denen ihr kopfüber fahrt. Brems- und Beschleunigungspunkte wollen verinnerlicht werden, um die Chance auf Bestzeiten und Podiumsplätze zu erhöhen. Mit Power-Ups wie EMP-Schockwellen oder Reparaturdrohnen haltet ihr eure Gegner in Schach.

Neben einem Mehrspieler-Modus bietet Redout auch eine Singleplayer-Karriere, in der ihr Preisgelder und Erfahrungspunkte sammelt. Diese investiert ihr in bessere Rennboliden, die sich in Werten wie Beschleunigung, Straßenlage und Höchstgeschwindigkeit unterscheiden. Verschiedene Spielmodi wie Last Man Standing oder der Boss-Modus, in dem pro Runde fünf Rennstrecken nahtlos durch Portale aneinandergereiht werden, lassen im Karriere-Modus keine Langeweile aufkommen.

Radial-G: Racing Revolved

VR-Brillen: Playstation VRHTC Vive, Oculus Rift
Unser Test: Radial-G: Racing Revolved

Nach Redout: Enhanced Edition direkt der nächste Future-Racer: In Radial-G: Racing Revolved heizt ihr in blitzschnellen Renngleitern zu greller Neon-Ästhetik und wummernder Techno-Musik über schlauchförmige Rennstrecken. Diese bestehen aus frei schwebenden Röhren, die sich wie riesige Metallwürmer durch das Weltall schlängeln.

18 neonbunte Kurse und sechs verschiedene Rennmodi sorgen im Single- und Multiplayer-Modus (bis zu 16 Spieler) für ausreichend Abwechslung. Die futuristischen Rennboliden unterscheiden sich in Handling, Höchstgeschwindigkeit und Robustheit  voneinander, gesteuert wird aus der Cockpit-Perspektive.

Poly Runner VR

VR-Brillen: HTC Vive, Oculus Rift, Google Daydream, Samsung Gear VR
Unser Test: Poly Runner VR

In Poly Runner VR rast ihr ähnlich wie im Vorbild Race The Sun mit einem futuristischen Raumschiff durch zufallsgenerierte Landschaften. Dabei müsst ihr durch Ringe fliegen, um euren Highscore in die Höhe zu treiben. Euer futuristisches Fluggerät steuert ihr wahlweise per Gamepad oder Kopfbewegung. Letztere Methode fühlt sich besonders immersiv und natürlich an.

Auf eurem Flug müsst ihr zahlreichen Hindernissen ausweichen, darunter Steinpyramiden und feuerspeiende Vulkane. Grafisch erinnert Poly Runner VR an Arcade-Klassiker mit Vektorgrafik, wie man sie beispielsweise vom Amiga kennt. Dank der sanften Lernkurve und der intuitiven Bedienung kommen auch Einsteiger schnell in Fahrt.

Gran Turismo Sport

VR-Brillen: Playstation VR
Unser Preview: Gran Turismo Sport

Der VR-Modus des PS4-exklusiven Gran Turismo Sport lässt euch in der virtuellen Realität am Steuer von Sportwagen bekannter Hersteller Platz nehmen. Die tadellose Fahrphysik und die detailreichen Cockpits der Rennsimulation kommen dabei in VR besonders gut zur Geltung.

Im Vergleich zum TV-Modus müssen VR-Spieler leider Abstriche bei Grafik, Streckenoptionen, Spielmodi und Wagenauswahl machen. Der VR-Modus lässt euch zwar über alle 28 Strecken des Spiels rasen, allerdings nur gegen einen einzigen KI-Gegner. Das ist jedoch alles vergessen, sobald ihr erstmal am Steuer der Sportwagen sitzt.

Was sagt ihr zu unserer Auswahl der besten VR-Rennspiele? Haben wir ein Highlight vergessen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

5 Kommentare

  1. Avatar

    Assetto Corsa wurde vergessen. Die wohl beste Rennsimulation lässt sich mit Oculus Rift hervorragend spielen und bietet ein bisher noch nicht dagewesenes VR-Rennerlebnis. Für mich gehört das Spiel zu den Top 3 Rennspielen.

    Antworten
  2. Avatar

    Hallo? Raceroom racing ist wohl das beste vr rennspiel überhaupt!!!

    Antworten
  3. Avatar

    Racing.com, DIE Rennsimulatuon, PUNKT.

    Antworten
    • Oliver Schmiedchen

      Hi, Thorsten,
      du meinst sicher iRacing.com? Stimme dir da voll und ganz zu, vom Gamesamtpaket her die beste VR-Rennsimulation. Haben wir erst kürzlich getestet, tragen wir hier noch nach!

      Antworten

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