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Abgefahren: Sega-Held Sonic in AR mit Tattoo-Controller

© Olo Sabandija

Ein Entwickler hat eine Augmented Reality-Version von Sonic über ein Controller-Tattoo auf seinem Arm spielbar gemacht. Wie kam es zu dem eindrucksvollen Experiment?

Augmented Reality drängt immer mehr in den Massenmarkt, und die Anwendungsvielfalt der realitätserweiternden Technologie bringt uns immer wieder zum Staunen. Einen eigenwilligen, aber ebenso eindrucksvollen Beitrag liefert der Entwickler Olo Sabandija.

Sonic AR über Tattoo-Controller gespielt

Auf Twitter hat Sabandija ein Video veröffentlicht, das nicht nur eine in Augmented Reality realisierte Version des ikonischen Green Hill Zone-Levels aus Sonic the Hedgehog zur Schau stellt. Ebenfalls steuert er den blauen Igel nämlich, indem er eine Taste auf einem eintätowierten Controller „betätigt“.

Das Tinten-Pad erfüllt gleich mehrere Zwecke: So dient der Controller zunächst einmal als Markierung für die Projektion der AR-Umgebung. Ebenfalls erfasst das in Unity programmierte System aber, wenn Sabandija einen Knopf verdeckt, wodurch er Sonic springen lassen kann. Ebenfalls auf Twitter erklärt er, wie es zu dem eigenwilligen Projekt gekommen ist:

Schon seit 2010 möchte ich ein AR-Tattoo haben, jedoch fehlten mir die Werkzeuge und das Wissen dafür. Auf einem Game Jam habe ich dann einen Typen mit AR-Tattoo getroffen, der mir einige Tipps gegeben hat. Danach brauchte es etwa einen Monat voller Entwürfe, Tutorials, Design-Ideen, 3D-Modellierung, Texturerstellung, Animation und Programmierung.

Ideen, Einschränkungen und Gedankenspiele

Bislang funktioniert offenbar nur eine Taste des Tattoo-Controllers, mehr als springen ist für den Augmented Reality-Sonic also momentan nicht drin. Und selbst wenn auch der Rest des Pads funktionieren würde, wäre das Spielen mit nur einer Hand quasi unmöglich. Ein Vorschlag aus der Twitter-Community:

Das Tattoo auf dem Bein zu platzieren, um mit beiden Händen spielen zu können, wäre wohl die naheliegendste Lösung gewesen. Wie Sabandija allerdings zu bedenken gibt, hätte das nicht nur ein möglichst flaches Areal erfordert, um Verzerrungen und somit Tracking-Probleme zu vermeiden, sondern auch regelmäßige Rasure der haarigen Stelzen.

Eindrucksvolle AR-Anwendungen gibt es bereits zahlreiche: Apps wie Pokémon Go und das KI-gestützte AR-Tamagotchi Tendar unterhalten bereits Smartphone-Nutzer, während Wetterkanäle die innovative Technik eindrucksvoll nutzen, um auf Hurrikan-Gefahren aufmerksam zu machen. Nicht umsonst genießt Augmented Reality auch in Deutschland inzwischen ein großes Interesse.

Würdet ihr euch ein so präsentes Tattoo stechen lassen, um AR-Experimente dieser Art möglich zu machen? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!

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