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Arizona Sunshine

HTC Vive Oculus Rift PlayStation VR Spiele
8

VR-World Rating

Arizona Sunshine im Test: Mit der Uzi durch das Gammelfleisch

Direkt zum Fazit

Derzeit gibt es eine wahre Schwemme von VR-Wave-Shootern, die mehr oder weniger Spaß machen. Arizona Sunshine bricht mit ihrer typischen Machart und bringt uns einen Zombie-Shooter mit echter Kampagne.

Als wir in unserem Basislager in einer Höhle im sonnigen Arizona aufwachen, begrüßt uns ein verwesender Zombiekopf, der abgetrennt vor unsere Füße kullert. Erste Amtshandlung, nachdem wir eine Pistole aufgehoben haben: Den Zombiekopf mit einer Kugel beschweren.

Irgendwie hat unsere schöne, warme Arizona-Welt eine üble Zombieapokalypse hinter sich. Unser Charakter (also wir selbst) begleitet alles, was passiert, mit ziemlich markigen (englischen) Sprüchen. Seine teils schwarzhumorigen Witze begleiten uns über die Kampagne, unterhalten uns und treiben die Geschichte voran.

Die Story ist natürlich eher genretypisch und geradlinig, aber wir werden auf angenehme Weise von einem Ort zum anderen geführt, anstatt bloß Zombiewellen abzuwehren. Was wir aber natürlich trotzdem tun. In der Regel warten immer ein paar Fledderköpfe auf unserem Weg, die vor allem von Lärm angezogen werden.

An bestimmten Punkten bekommen wir es dann aber doch mit typischen Zombiewellen zu tun, beispielsweise wenn wir eine Auto-Alarmanlage auslösen. Oder weil wir an einer stillgelegten Mine laute Musik starten, die sämtliche Zombiefreunde aus der Umgebung anlockt. Dann müssen wir uns mit allem wehren, was wir haben, und ziemlich gut zielen, um zu überleben.

© Vertigo Games

© Vertigo Games

Aber nicht nur die Wahl der richtigen (insgesamt 24 im Spiel verteilten) Waffen ist hier entscheidend: Noch wichtiger ist unser Geschick bei der Nutzung. Das schließt genaues Zielen über Kimme und Korn ein, an das wir uns erstmal gewöhnen müssen. Wir ziehen unsere Waffen aus den Holstern an unserem Waffengurt wie echte Westernhelden, verteilen mit Pistolen gut gezielte Kopfschüsse oder rattern mit der Uzi durch Gammelfleisch, das uns zu nahe gekommen ist.

Die Steuerungsmechaniken machen einen guten Teil der gelungenen Immersion und Spannung aus. Nachladen müssen wir nämlich, indem wir das leere Magazin auf Knopfdruck auswerfen und dann die Waffe schnell an unseren Gürtel führen. Es braucht eine Weile, bis uns das in Fleisch und Blut übergegangen ist, aber dann passt es bestens zur Immersion, denn es fühlt sich sehr viel realistischer an, als bloß per Knopfdruck nachzuladen.

© Vertigo Games

© Vertigo Games

Auf unserem Testsystem (HTC Vive) haben wir uns mit einer Mischung aus Bewegung innerhalb der Roomscaling-Grenzen und Teleportation fortbewegt. Diese Kombination ist sowohl intuitiv als auch immersiv – selbst das Teleportieren wird vom Gehirn schnell als die in dieser Welt richtige Fortbewegungsmöglichkeit akzeptiert. Nur selten zickt die Steuerung mal herum, meistens funktioniert sie einwandfrei.

Die sehr gute Grafik und die abwechslungsreichen Umgebungen (Minen, kleine Stadtteile) sowie die Interaktionen (beispielsweise Autos und Häuser durchsuchen, Brücken herunterlassen, Generatoren starten) sorgen für enorme Kurzweil. Zusätzlich können wir im Koop spielen und uns in einem Herausforderungsmodus (typischer Wave-Shooter) beweisen.

Arizona Sunshine ist zwar einer der teureren VR-Titel, aber durch die hohe Qualität und das hervorragende Gameplay wird ein angemessener Gegenwert auf unsere VR-Brille gebracht.

Hier findest du Arizona Sunshine:

Das ist gut

  • Tolle Atmosphäre
  • Überwiegend gute Steuerung
  • Ordentliche Geschichte
  • Sehr guter Sound

Das geht besser

  • recht teurer Titel

Fazit

Toller Zombieshooter, der mit überwiegend guter Steuerung und spannender Umsetzung punktet.
8

VR-World Rating

Gameplay: 9
Story: 7
Grafik: 8
Steuerung: 8
Immersion: 9
Umfang: 7
Zum Anfang

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