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Apple: Patent beschreibt kleines VR-Headset mit Eye-Tracking

© mobipicker.com

Ein neues Patent von Apple dreht sich um ein Display- und Linsensystem, das den Formfaktor bei Virtual- und Augmented Reality-Headsets optimieren könnte. Eye-Tracking spielt in Apples Überlegungen auch bereits eine Rolle.

Wer aktuell Virtual Reality genießen will, muss sich mitunter noch mit einigermaßen klobigen Headsets anfreunden. Dass die immersive Technik der Zukunft noch deutlich kleiner und leichter werden sollte, findet auch Apple: Im vergangenen Jahr hat der Milliardenkonzern ein Patent für ein kompaktes Linsen- und Display-System angemeldet.

Bilddarstellung durch kompakte Mikrodisplays

[…] Das Tragen eines Head-Mounted Displays kann mühselig sein. Optische Systeme für Displays können Anordnungen von Linsen einsetzen, die sperrig und schwer sind. Der langfristige Gebrauch kann unbequem werden. Daher ist es wünschenswert, verbesserte HMDs einzuführen.

So beschreibt Apple im Patent die Problematik. Dieser möchte sich der Konzern mit einer etwas unkonventionellen Herangehensweise für Virtual- und Augmented Reality-Brillen annehmen. Konkret könnte Apple durch die Nutzung von Mikrodisplays mit hoher Pixeldichte bereits Größe und Gewicht von Brillen vermindern. Dabei handelt es sich um sehr kleine Displays, deren Bilder für den Nutzer entsprechend verstärkt werden müssen. Ähnlich kleine, leistungsfähige Displays hatte Kopin auf der CES 2018 gezeigt.

Ein Schaubild von Apples Spiegellinsen-System. ©USPTO

Ein Schaubild von Apples Spiegellinsen-System. ©USPTO

Bildverstärkung durch platzsparende Linsen

Apple würde aber ganz spezielle Linsen einsetzen: Verwenden aktuelle Brillen wie HTC Vive und Oculus Rift noch sogenannte Fresnel-Linsen, suggeriert Apples Patent die Nutzung katadioptrischer Systeme. Diese Spiegellinsenobjektive kommen etwa bei Teleskopen und Kameras zum Einsatz und nutzen reflektive und lichtbrechende Elemente, um den Lichtweg quasi zu falten. Dies wirkt sich platzsparend aus und könnte den Formfaktor von Headsets in Zukunft optimieren.

Eine vereinfachte Darstellung eines Katadioptrischen Dialyt.

Eine vereinfachte Darstellung eines Katadioptrischen Dialyt.

In seinem Patent konzentriert sich Apple zunächst einmal hauptsächlich auf besagte Display- und Linsensysteme. Dass der Konzern bereits konkret an einem entsprechenden VR- oder AR-Headset arbeitet, ist damit nicht zwingend gesagt. Immerhin beschreibt das Patent aber bereits eine Brille, in der Kameras und Sensoren für Inside Out- und Eye-Tracking verbaut werden könnten. Tobii etwa demonstrierte Eye-Tracking auf der CES 2018, und auch in Apples Fall könnte die Technik unter anderem für eine effizientere Grafikdarstellung durchFoveated Rendering sorgen.

Dass Apple auf den VR-Markt drängt, ist nicht unwahrscheinlich: Erst vor wenigen Monaten hatte Apple das Startup Vrvana gekauft und weitere Unternehmen aus der Branche erworben.

Was haltet ihr von den theoretischen Plänen des Apfelkonzerns? Würdet ihr ein Apple-Headset mit entsprechender Technik kaufen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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